Projekte

Kinder und Jugendliche in klinischen Studien

Europaweite Umfrage der EMA

Die EMA befragt anonymisiert die Kinder und Jugendlichen in Europa zu ihren Problemen bei der Einnahme von Arzneimitteln und ihrer Einstellung zu klinischen Studien.

Mit dem Ziel, die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an klinischen Prüfungen in Europa zu erhöhen hat die europäische Zulassungsbehörde EMA in London eine Fragebogenaktion gestartet, bei der sie nach Ihren Erfahrungen zur Einnahme von Arzenneimitteln sowie zu ihrem Wissen über klinische Prüfungen und ihrer Bereitschaft zur Teilnahme befragt werden.

Die EMA will damit herausfinden, wie Einwilligungs- und Zustimmungsbögen zu klinischen Studien verständlicher gestaltet werden können. Auf diese Weise sollen mehr Kinder und Jugendliche dazu angeregt werden, an solchen Studien teilzunehmen.

Die Fragebogenaktion wird von der deutschen Arzneimittel-Zulassungsbehörde, BfArM, unterstützt. Dort findet man auch Erläuterungen und den Fragebogen (ein PDF-Formular) in deutscher Sprache.

Internetseite des BfArM          Fragebogen

Kinder- und Jugendbeauftragter im Deutschen Bundestag

Petition der DAKJ

Die Initiative Arzneimittel für Kinder unterstützt eine Petition der DAKJ an den Deutschen Bundestag, die einen Kinder- und Jugendbeauftragten im Deutschen Bundestag fordert.

Warum gibt es noch keinen Kinderbeauftragten im Deutschen Bundestag?

Es gibt einen Drogenbeauftragten, Frauenberauftragten, Wehrbeauftragten sogar einen IT-Beauftragten. Aber keinen Beauftragten, der sich für das Wohl und die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzt und dafür direkter Ansprechpartner ist.

Die Initiative Arzneimittel für Kinder unterstützt eine Petition der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. DAKJ an den Deutschen Bundestag, die einen Kinderbeauftragten im Deutschen Bundestag fordert.

Halbe Portion ist nicht lustig

Die Initiative für Kinderarzneimittel unterstützt eine Aktion des Hessischen Apothekerverbands e. V., die sich unter dem Motto „Halbe Portion ist nicht lustig“ für mehr Sicherheit bei Kinderarzneimitteln einsetzt. Die Kampagne startete bereits in Hessen und wird nun von der Initiative „Arzneimittel für Kinder“ bundesweit ausgedehnt. Begleitend werden für Apotheken Infobroschüren und -plakate angeboten, die die Betroffenen auf das Thema Kinderarzneimittel aufmerksam machen und sie darüber informieren sollen.

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